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Einmodische und Multimodische Glasfaser-Schlüsselunterschiede für Netzwerke

2026-01-08
Latest company blogs about Einmodische und Multimodische Glasfaser-Schlüsselunterschiede für Netzwerke

In der modernen Entwicklung der Netzwerkinfrastruktur spielen Glasfaserkabel eine entscheidende Rolle. Unter den verschiedenen verfügbaren Typen sind Singlemode-Fasern (SMF) und Multimode-Fasern (MMF) die beiden am häufigsten verwendeten Optionen, die jeweils unterschiedliche Zwecke in verschiedenen Anwendungen erfüllen. Viele Netzwerktechniker und IT-Experten finden die Unterschiede zwischen diesen Fasertypen jedoch immer noch verwirrend. Dieser Artikel untersucht ihre strukturellen Eigenschaften, Übertragungsentfernungen, Kostenüberlegungen und Farbcodierung, um Fachleuten bei der Auswahl der am besten geeigneten Lösung für ihre Netzwerkanforderungen zu helfen.

Kernunterschiede zwischen Singlemode- und Multimode-Fasern

Grundsätzlich lässt die Singlemode-Faser nur einen Lichtmodus durch das Kabel zu, während die Multimode-Faser mehrere gleichzeitige Lichtmodi unterstützt. Diese grundlegende Unterscheidung führt zu erheblichen Unterschieden in Kerndurchmesser, Wellenlängenanforderungen, Bandbreitenkapazität, Mantel-Farbgebung, Übertragungsentfernung und Gesamtstruktur der Kosten.

Kerndurchmesser: Präzision vs. Kapazität

Singlemode-Fasern weisen im Vergleich zu ihrem Multimode-Pendant einen deutlich kleineren Kerndurchmesser auf. Typische SMF-Kerne messen etwa 9 Mikrometer (µm), obwohl es auch andere Spezifikationen gibt. Im Gegensatz dazu messen Multimode-Faserkern in der Regel entweder 50µm oder 62,5µm. Der größere Kerndurchmesser erhöht die Lichtsammeleigenschaft der Multimode-Faser und vereinfacht die Verbindungsprozesse. Beide Fasertypen behalten einen Standard-Manteldurchmesser von 125µm bei.

Der größere Kerndurchmesser führt zu höheren Dämpfungsraten für Multimode-Fasern. Der schmale Kern der Singlemode-Faser minimiert die Lichtreflexion während der Übertragung und reduziert so die Signalverschlechterung erheblich. Vergleichende Dämpfungswerte zeigen diese Unterscheidung:

  • 9/125 Singlemode-Faser:
    • 1310 nm Dämpfung: 0,36 dB/km
    • 1550 nm Dämpfung: 0,22 dB/km
  • 50/125 OM3 Multimode-Faser:
    • 850 nm Dämpfung: 3,0 dB/km
    • 1300 nm Dämpfung: 1,0 dB/km
Wellenlänge und Lichtquellen: Laser- vs. LED-Optionen

Der größere Kern der Multimode-Faser bietet Platz für kostengünstige Lichtquellen wie LEDs (Light-Emitting Diodes) und VCSELs (Vertical-Cavity Surface-Emitting Lasers), die typischerweise bei Wellenlängen von 850 nm und 1300 nm arbeiten. Singlemode-Fasern erfordern Laser- oder Laserdiodenquellen, die üblicherweise bei Wellenlängen von 1310 nm und 1550 nm arbeiten.

Bandbreitenkapazität: Theoretische Grenzen

Aktuelle OM5 Multimode-Fasern erreichen eine maximale Bandbreitenkapazität von 28.000 MHz*km, was durch ihre mehreren Lichtmodi eingeschränkt wird. Singlemode-Fasern bieten theoretisch unbegrenztes Bandbreitenpotenzial, da sie nur einen Lichtmodus übertragen.

Farbcodierung: Visuelle Identifikationsstandards

Gemäß den TIA-598C-Standards für nicht-militärische Anwendungen weisen Singlemode-Kabel typischerweise gelbe Mäntel auf, während Multimode-Kabel orangefarbene oder aqua-farbene Mäntel verwenden. Diese Farbstandardisierung erleichtert die schnelle Identifizierung während der Installation und Wartung.

Übertragungsentfernung: Langstrecken- vs. Kurzstreckenleistung

Die folgende Tabelle vergleicht die Übertragungsentfernungen bei verschiedenen Ethernet-Geschwindigkeiten für verschiedene Fasertypen:

Fasertyp Fast Ethernet 100BASE-FX 1 Gbit Ethernet 1000BASE-SX 1 Gbit Ethernet 1000BASE-LX 10 Gbit Ethernet 10GBASE-SR 25 Gbit Ethernet 25GBASE-SR-S 40 Gbit Ethernet 40GBASE-SR4 100 Gbit Ethernet 100GBASE-SR10
Singlemode OS2 5.000 m 5.000 m 10 km N/A N/A N/A N/A
Multimode OM1 2.000 m 275 m 550 m (Moduskonditionierung erforderlich) N/A N/A N/A N/A
Multimode OM2 2.000 m 550 m N/A N/A N/A N/A N/A
Multimode OM3 2.000 m 550 m 300 m 70 m 100 m 100 m N/A
Multimode OM4 2.000 m 550 m 400 m 100 m 150 m 150 m N/A
Multimode OM5 N/A 550 m 300 m 100 m 400 m 400 m N/A
Kostenüberlegungen: Umfassende Analyse

Die Transceiver-Kosten für Multimode-Lösungen sind in der Regel zwei- bis dreimal niedriger als die von Singlemode-Äquivalenten. Die Preisdifferenz steigt mit zunehmenden Übertragungsgeschwindigkeiten, wie der folgende Vergleich der Beispielpreise für Transceiver zeigt:

Geschwindigkeit Transceiver-Typ Preis Preisunterschied
1G Singlemode SFP $10,00 $1,00
1G Multimode SFP $9,00
10G Singlemode SFP+ $27,00 $7,00
10G Multimode SFP+ $20,00
25G Singlemode SFP28 $59,00 $20,00
25G Multimode SFP28 $39,00
40G Singlemode QSFP+ $309,00 $270,00
40G Multimode QSFP+ $39,00
100G Singlemode QSFP28 $499,00 $400,00
100G Multimode QSFP28 $99,00
Häufig gestellte Fragen
Welcher Fasertyp ist besser?

Kein Fasertyp übertrifft den anderen universell. Jeder bietet je nach spezifischen Anwendungsanforderungen und Kostenüberlegungen unterschiedliche Vorteile.

Können Singlemode- und Multimode-Fasern gemischt werden?

Das direkte Mischen dieser Fasertypen wird aufgrund inkompatibler Kerngrößen und Lichtübertragungseigenschaften nicht empfohlen, was zu erheblichen Signalverlusten und potenziellen Linkausfällen führen würde.

Können Multimode-Transceiver mit Singlemode-Fasern arbeiten?

Im Allgemeinen nicht ratsam, da dies zu übermäßigem Lichtverlust führt. Die umgekehrte Konfiguration funktioniert jedoch manchmal mit geeigneten Moduskonditionierungskabeln oder Medienkonvertern.

Wie soll ich zwischen Fasertypen wählen?

Die Anforderungen an die Übertragungsentfernung dienen als primärer Entscheidungsfaktor. Multimode-Fasern reichen für die meisten Rechenzentrumsanwendungen (300-400 m) aus, während Singlemode-Fasern in Langstreckenanwendungen über Kilometer hinweg hervorragend sind. Zukünftige Upgrade-Pfade und die Gesamtbetriebskosten sollten ebenfalls die Auswahl beeinflussen.

Fazit

Singlemode-Fasersysteme dominieren Langstreckenanwendungen wie Betreibernetzwerke, Metropolitan Area Networks und passive optische Netzwerke. Multimode-Lösungen sind weiterhin in Unternehmensumgebungen, Rechenzentren und lokalen Netzwerken weit verbreitet, in denen kürzere Entfernungen vorherrschen. Netzwerkdesigner müssen die technischen Anforderungen und wirtschaftlichen Faktoren sorgfältig bewerten, wenn sie die optimale Faserlösung für ihre spezifische Implementierung auswählen.

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2026-01-08
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In der modernen Entwicklung der Netzwerkinfrastruktur spielen Glasfaserkabel eine entscheidende Rolle. Unter den verschiedenen verfügbaren Typen sind Singlemode-Fasern (SMF) und Multimode-Fasern (MMF) die beiden am häufigsten verwendeten Optionen, die jeweils unterschiedliche Zwecke in verschiedenen Anwendungen erfüllen. Viele Netzwerktechniker und IT-Experten finden die Unterschiede zwischen diesen Fasertypen jedoch immer noch verwirrend. Dieser Artikel untersucht ihre strukturellen Eigenschaften, Übertragungsentfernungen, Kostenüberlegungen und Farbcodierung, um Fachleuten bei der Auswahl der am besten geeigneten Lösung für ihre Netzwerkanforderungen zu helfen.

Kernunterschiede zwischen Singlemode- und Multimode-Fasern

Grundsätzlich lässt die Singlemode-Faser nur einen Lichtmodus durch das Kabel zu, während die Multimode-Faser mehrere gleichzeitige Lichtmodi unterstützt. Diese grundlegende Unterscheidung führt zu erheblichen Unterschieden in Kerndurchmesser, Wellenlängenanforderungen, Bandbreitenkapazität, Mantel-Farbgebung, Übertragungsentfernung und Gesamtstruktur der Kosten.

Kerndurchmesser: Präzision vs. Kapazität

Singlemode-Fasern weisen im Vergleich zu ihrem Multimode-Pendant einen deutlich kleineren Kerndurchmesser auf. Typische SMF-Kerne messen etwa 9 Mikrometer (µm), obwohl es auch andere Spezifikationen gibt. Im Gegensatz dazu messen Multimode-Faserkern in der Regel entweder 50µm oder 62,5µm. Der größere Kerndurchmesser erhöht die Lichtsammeleigenschaft der Multimode-Faser und vereinfacht die Verbindungsprozesse. Beide Fasertypen behalten einen Standard-Manteldurchmesser von 125µm bei.

Der größere Kerndurchmesser führt zu höheren Dämpfungsraten für Multimode-Fasern. Der schmale Kern der Singlemode-Faser minimiert die Lichtreflexion während der Übertragung und reduziert so die Signalverschlechterung erheblich. Vergleichende Dämpfungswerte zeigen diese Unterscheidung:

  • 9/125 Singlemode-Faser:
    • 1310 nm Dämpfung: 0,36 dB/km
    • 1550 nm Dämpfung: 0,22 dB/km
  • 50/125 OM3 Multimode-Faser:
    • 850 nm Dämpfung: 3,0 dB/km
    • 1300 nm Dämpfung: 1,0 dB/km
Wellenlänge und Lichtquellen: Laser- vs. LED-Optionen

Der größere Kern der Multimode-Faser bietet Platz für kostengünstige Lichtquellen wie LEDs (Light-Emitting Diodes) und VCSELs (Vertical-Cavity Surface-Emitting Lasers), die typischerweise bei Wellenlängen von 850 nm und 1300 nm arbeiten. Singlemode-Fasern erfordern Laser- oder Laserdiodenquellen, die üblicherweise bei Wellenlängen von 1310 nm und 1550 nm arbeiten.

Bandbreitenkapazität: Theoretische Grenzen

Aktuelle OM5 Multimode-Fasern erreichen eine maximale Bandbreitenkapazität von 28.000 MHz*km, was durch ihre mehreren Lichtmodi eingeschränkt wird. Singlemode-Fasern bieten theoretisch unbegrenztes Bandbreitenpotenzial, da sie nur einen Lichtmodus übertragen.

Farbcodierung: Visuelle Identifikationsstandards

Gemäß den TIA-598C-Standards für nicht-militärische Anwendungen weisen Singlemode-Kabel typischerweise gelbe Mäntel auf, während Multimode-Kabel orangefarbene oder aqua-farbene Mäntel verwenden. Diese Farbstandardisierung erleichtert die schnelle Identifizierung während der Installation und Wartung.

Übertragungsentfernung: Langstrecken- vs. Kurzstreckenleistung

Die folgende Tabelle vergleicht die Übertragungsentfernungen bei verschiedenen Ethernet-Geschwindigkeiten für verschiedene Fasertypen:

Fasertyp Fast Ethernet 100BASE-FX 1 Gbit Ethernet 1000BASE-SX 1 Gbit Ethernet 1000BASE-LX 10 Gbit Ethernet 10GBASE-SR 25 Gbit Ethernet 25GBASE-SR-S 40 Gbit Ethernet 40GBASE-SR4 100 Gbit Ethernet 100GBASE-SR10
Singlemode OS2 5.000 m 5.000 m 10 km N/A N/A N/A N/A
Multimode OM1 2.000 m 275 m 550 m (Moduskonditionierung erforderlich) N/A N/A N/A N/A
Multimode OM2 2.000 m 550 m N/A N/A N/A N/A N/A
Multimode OM3 2.000 m 550 m 300 m 70 m 100 m 100 m N/A
Multimode OM4 2.000 m 550 m 400 m 100 m 150 m 150 m N/A
Multimode OM5 N/A 550 m 300 m 100 m 400 m 400 m N/A
Kostenüberlegungen: Umfassende Analyse

Die Transceiver-Kosten für Multimode-Lösungen sind in der Regel zwei- bis dreimal niedriger als die von Singlemode-Äquivalenten. Die Preisdifferenz steigt mit zunehmenden Übertragungsgeschwindigkeiten, wie der folgende Vergleich der Beispielpreise für Transceiver zeigt:

Geschwindigkeit Transceiver-Typ Preis Preisunterschied
1G Singlemode SFP $10,00 $1,00
1G Multimode SFP $9,00
10G Singlemode SFP+ $27,00 $7,00
10G Multimode SFP+ $20,00
25G Singlemode SFP28 $59,00 $20,00
25G Multimode SFP28 $39,00
40G Singlemode QSFP+ $309,00 $270,00
40G Multimode QSFP+ $39,00
100G Singlemode QSFP28 $499,00 $400,00
100G Multimode QSFP28 $99,00
Häufig gestellte Fragen
Welcher Fasertyp ist besser?

Kein Fasertyp übertrifft den anderen universell. Jeder bietet je nach spezifischen Anwendungsanforderungen und Kostenüberlegungen unterschiedliche Vorteile.

Können Singlemode- und Multimode-Fasern gemischt werden?

Das direkte Mischen dieser Fasertypen wird aufgrund inkompatibler Kerngrößen und Lichtübertragungseigenschaften nicht empfohlen, was zu erheblichen Signalverlusten und potenziellen Linkausfällen führen würde.

Können Multimode-Transceiver mit Singlemode-Fasern arbeiten?

Im Allgemeinen nicht ratsam, da dies zu übermäßigem Lichtverlust führt. Die umgekehrte Konfiguration funktioniert jedoch manchmal mit geeigneten Moduskonditionierungskabeln oder Medienkonvertern.

Wie soll ich zwischen Fasertypen wählen?

Die Anforderungen an die Übertragungsentfernung dienen als primärer Entscheidungsfaktor. Multimode-Fasern reichen für die meisten Rechenzentrumsanwendungen (300-400 m) aus, während Singlemode-Fasern in Langstreckenanwendungen über Kilometer hinweg hervorragend sind. Zukünftige Upgrade-Pfade und die Gesamtbetriebskosten sollten ebenfalls die Auswahl beeinflussen.

Fazit

Singlemode-Fasersysteme dominieren Langstreckenanwendungen wie Betreibernetzwerke, Metropolitan Area Networks und passive optische Netzwerke. Multimode-Lösungen sind weiterhin in Unternehmensumgebungen, Rechenzentren und lokalen Netzwerken weit verbreitet, in denen kürzere Entfernungen vorherrschen. Netzwerkdesigner müssen die technischen Anforderungen und wirtschaftlichen Faktoren sorgfältig bewerten, wenn sie die optimale Faserlösung für ihre spezifische Implementierung auswählen.